Version agb-v2-2026-05-06
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Verträge zwischen Interbrief, Inhaber Nicolas Muissus, Birkenredder 25a, 22359 Hamburg (nachfolgend „Interbrief", „wir") und Verbraucherinnen und Verbrauchern (nachfolgend „Kunde", „Sie") über die Bereitstellung individueller Interview- Vorbereitungen über die Plattform interbrief.de.
(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
(3) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, Interbrief stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(1) Interbrief erstellt für den Kunden auf Basis seiner Eingaben (Lebenslauf, Stellenausschreibung, ergänzende Informationen) eine individuell zugeschnittene digitale Interview-Vorbereitung in Form eines interaktiven HTML-Studyguides sowie ergänzender Formate (Markdown, PDF).
(2) Die Erstellung erfolgt unter Einsatz von KI-gestützten Sprachmodellen sowie automatisierter Recherche aus öffentlich zugänglichen Quellen. Eine Erfolgsgarantie für ein konkretes Vorstellungsgespräch wird nicht geschuldet.
(1) Die Darstellung der Produkte auf interbrief.de stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden.
(2) Der Kunde gibt sein verbindliches Angebot ab, indem er auf der Pre-Checkout-Seite (interbrief.de/checkout) seine E-Mail-Adresse einträgt, beide Pflicht-Häkchen setzt und auf „Jetzt zahlen" klickt. Die Annahme des Angebots erfolgt mit dem Abschluss des Zahlungsvorgangs über Stripe und der Bestätigungs-E-Mail durch Interbrief.
(3) Die Vertragssprache ist Deutsch. Der Vertragstext wird von Interbrief gespeichert und dem Kunden mit der Bestätigungs-E-Mail im Volltext der Zustimmung übermittelt.
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf interbrief.de/pricing ausgewiesenen Preise. Alle Preise verstehen sich als Endpreise (Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG; keine Umsatzsteuer ausgewiesen).
(2) Die Zahlung erfolgt ausschließlich über Stripe Payments Europe, Ltd. Es können Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay sowie ggf. SEPA-Lastschrift genutzt werden. Stripe ist berechtigt, eingegangene Zahlungen vor Freigabe einer Risikoprüfung zu unterziehen.
(3) Beim Pay-per-Prep-Modell wird der Kaufpreis einmalig fällig. Beim Monats-Abo wird der Preis im Voraus zu Beginn jedes Abrechnungszeitraums in Rechnung gestellt; das Abo verlängert sich automatisch um einen weiteren Monat, sofern es nicht zum Ende des laufenden Zeitraums gekündigt wird.
(1) Nach erfolgreichem Vertragsschluss wird dem Kunden ein Zugang zum Wizard bereitgestellt, in dem er die für die Erstellung notwendigen Eingaben vornimmt. Die Erstellung der Vorbereitung beginnt unmittelbar nach Abschluss des Wizards (siehe § 9 — Widerrufsrecht und Faires Versprechen).
(2) Die Vorbereitung wird typischerweise innerhalb weniger Minuten nach Wizard-Abschluss bereitgestellt. Eine konkrete Bereitstellungsfrist wird nicht zugesichert; Interbrief wird sich um eine Bereitstellung in angemessener Zeit bemühen.
(3) Die Vorbereitung ist über das persönliche Konto des Kunden für den Zeitraum von 90 Tagen ab Bereitstellung digital abrufbar. Eine darüber hinausgehende Aufbewahrung schuldet Interbrief nicht; der Kunde wird ausdrücklich auf die Möglichkeit des Downloads hingewiesen.
(1) Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm hochgeladenen Bewerbungsunterlagen sowie die übermittelte Stellenausschreibung frei von Rechten Dritter sind oder dass er über die zur Verarbeitung erforderlichen Rechte verfügt.
(2) Der Kunde verpflichtet sich, korrekte und vollständige Angaben zu machen. Eine durch fehlerhafte oder unvollständige Eingaben verursachte mangelhafte Vorbereitung begründet keinen Anspruch auf Nacherstellung oder Erstattung.
(3) Es ist untersagt, Inhalte zu übermitteln, die rechts- oder sittenwidrig sind, gegen Persönlichkeitsrechte Dritter verstoßen oder Schadsoftware enthalten.
(1) Mit vollständiger Bezahlung erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares, zeitlich auf die Vertragslaufzeit beschränktes Nutzungsrecht zur Verwendung der gelieferten Vorbereitung für eigene, nicht-kommerzielle Zwecke (insbesondere zur Vorbereitung auf das eigene Vorstellungsgespräch).
(2) Eine kommerzielle Verwertung, Weitergabe an Dritte, Veröffentlichung oder Bearbeitung der Inhalte zum Zweck der Weiterverbreitung ist nicht gestattet, soweit sie nicht ausdrücklich erlaubt ist.
Interbrief bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Plattform. Eine konkrete Verfügbarkeit wird nicht zugesichert. Wartungsarbeiten und Störungen können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.
(1) Interbrief erstellt für Verbraucher individuell auf deren Person, Bewerbungsunterlagen und die jeweilige Stellenausschreibung zugeschnittene digitale Inhalte (nachfolgend „Vorbereitungen") und stellt diese über das Nutzerkonto digital bereit.
(2) Verbraucher haben grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht nach §§ 312g, 355 BGB. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung, die im Bestellprozess sowie auf interbrief.de/widerrufsbelehrung abrufbar ist.
(3) Bei der Bestellung kann der Kunde ausdrücklich verlangen, dass Interbrief mit der Erstellung der Vorbereitung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt. Der Kunde wird im Bestellprozess transparent über die Folgen informiert. Mit der Erteilung der Zustimmung und dem Beginn der Bereitstellung erlischt das Widerrufsrecht des Kunden gemäß § 356 Abs. 5 BGB. Die Zustimmung wird mit Zeitstempel, IP-Adresse sowie der zum Bestellzeitpunkt geltenden Fassung der AGB und der Widerrufsbelehrung gespeichert und dem Kunden in der Bestellbestätigung im Wortlaut zur Verfügung gestellt.
(4) Erteilt der Kunde keine Zustimmung zum sofortigen Beginn, beginnt die Erstellung erst nach Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist von 14 Tagen.
(5) Gesetzliche Gewährleistungs- und Mängelrechte bleiben durch das Erlöschen des Widerrufsrechts unberührt.
(6) Faires Versprechen — Kulanz über das gesetzliche Minimum hinaus.
(a) Tritt vor Beginn der Erstellung ein technischer Fehler auf, der die Bereitstellung verhindert, erstattet Interbrief den vollen Kaufbetrag.
(b) Schlägt die Erstellung während der Bearbeitung fehl, erstattet Interbrief den nicht für die Erstellung verbrauchten Anteil des Kaufbetrags. Die Höhe richtet sich nach den zum Zeitpunkt des Abbruchs bereits angefallenen, für diese Bestellung individuell zurechenbaren Erstellungskosten (insbesondere für KI-Inferenz und Recherche).
(c) Ist der Kunde mit der gelieferten Vorbereitung nicht zufrieden, kann er Interbrief innerhalb von 14 Tagen ab Bereitstellung kontaktieren. Interbrief erstellt in diesem Fall nach eigener Wahl entweder kostenlos eine neue Vorbereitung oder erstattet den nicht für die Erstellung verbrauchten Anteil des Kaufbetrags.
(d) Die Wahl zwischen Neuerstellung und anteiliger Erstattung trifft Interbrief nach billigem Ermessen, in der Regel im Einvernehmen mit dem Kunden. Gesetzliche Mängelrechte nach §§ 327i ff. BGB bleiben hiervon unberührt.
Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte nach §§ 327d ff. BGB. Bei festgestellten Mängeln wird Interbrief nach billigem Ermessen entweder eine Neuerstellung oder eine anteilige Erstattung anbieten. Das Faires-Versprechen gemäß § 9 (6) bleibt unberührt.
(1) Interbrief haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet Interbrief nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und der Höhe nach beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.
(4) Insbesondere haftet Interbrief nicht für den Erfolg eines Vorstellungsgesprächs. Die Vorbereitung ist eine Hilfeleistung; der Bewerbungserfolg liegt in der Verantwortung des Kunden.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, gewährte Schutz entzogen wird.
(2) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
(3) Diese AGB können bei berechtigtem Interesse (z. B. gesetzliche Änderungen, Anpassung an neue Produkte) mit angemessener Vorankündigung geändert werden. Der Kunde wird über Änderungen rechtzeitig informiert.
Stand: 2026-05-06 · Version agb-v2-2026-05-06